09.01.10 Hills of Death Festival Ich kam passend zum Beginn des Auftritts von L’estard, die mit fett groovendem Midtempo-Death Metal, unterlegt mit typischem Brutal Death Metal-Gegurgel, losgelegt haben. Im Laufe des Konzerts kamen zunehmend auch schnellere Parts und “traditionellere” Growls dazu, obwohl die Groove-Anteile immer wieder auftauchten. Das ist genau die Art von Musik, die so richtig schön zum Headbanging animiert, folgerichtig war bereits nach kürzester Zeit der Großteil des Publikums mit Mattenschütteln beschäftigt. Die Halle war zu diesem Zeitpunkt zwar nicht wirklich voll, aber immerhin gab’s vor der Bühne schon mal ein bisschen Gedränge. Der Auftritt war schon mal gut, und die Tatsache, dass das Publikum schon ganz gut abging, obwohl es noch recht früh war, ließ mich darauf hoffen, dass die Absage den weiteren Verlauf des Festivals nicht allzusehr negativ beeinflussen würde. Leider wurde diese Hoffnung ziemlich schnell enttäuscht, jede weitere Band mußte vor weniger Zuschauern spielen als die vorhergehende. Der Auftritt von L’estard war tatsächlich schon der Höhepunkt gewesen, was Stimmung und Zuschauerzahl anging. Laerm666 27.07.09 Boarstream Open Air Verstärkung aus Kolumbien brachten die Todesmetaller L’ESTARD mit, die neben Necrotic Flesh eine der „Exoten“ auf dem Boarstream waren. Da der eigene Bandbasser nicht zur Verfügung stand übernahm „Slash“ kurzerhand dessen Aufgabe und absolvierte den Gig mit Bravour. Positiv fiel die tiefe Growlstimme des Vokalisten Marius auf und im Publikum wurde gemosht, was das Zeug hält. Als Zugabe gab‘ es dann noch den Song „Kill For The Living“, bevor nach dem Death/Grind-Geboller der besonderen Güte wieder Platz gemacht wurde für den nächsten metallischen Act. Sleepless Zine 03.05. 2008 Konstanz, Contrast Danach folgten L’ESTARD aus Friedrichshafen, deren zweite CD kurz vor der Veröffentlichung steht und die inzwischen bereits auf kleineren und aufstrebenden Festivals wie dem Zabbaduschder Open Air oder dem Baden In Blut in Lörrach aufgetreten sind. Das Konzert markierte zudem den Abschied von Drummer Julian, der aufgrund zahlreicher Verpflichtungen nicht mehr die Zeit aufbringen kann, um L’ESTARD erhalten zu bleiben, sodass ab sofort wieder der ursprüngliche Schlagzeuger, Laki ‚Blitzgreek’, die Felle bearbeiten wird. Julian war die Spielfreude trotzdem anzumerken, sodass er immer wieder das Tempo forcierte und den Rest der Band damit antrieb. Geboten wurde eine bunte Mischung aus alten Songs des Debüts „Baptized In Blood“ und Kompositionen des neuen Machwerks „Driven Into Slaughter“. Sofort war dadurch erkennbar, dass sich im Lager des Quartetts einiges getan hat, da das neue Material deutlich abwechslungsreicher und vor allem wesentlich schneller als noch die ersten Gehversuche ausgefallen sind, sodass gerade die groovigen und verschleppten Stakkato-Riffs umso wuchtiger wirkten. Zudem ist auch das Gegrunze von Shouter Marius erheblich tiefer und variabler geworden, während man der Band insgesamt die stetig wachsende Live-Erfahrung anmerkte und ihnen zum Glück ein sehr annehmbarer Sound gemischt wurde, was übrigens auch bei den anderen beiden Bands der Fall war. Daumen hoch für L’ESTARD und einen motivierten Auftritt, der neugierig auf die neue Scheibe macht! Alexander "soulsatzero" Eitner / Metalnews.de 07.07. 2007 Baden in Blut Open Air In der prallen Mittagshitze mussten die vom Bodensee angereisten L’ESTARD als erste Band ihren Mann stehen. Mit ihrem hauptsächlich im mittleren Tempobereich angesiedelten Death Metal überforderten sie die Banger in der ersten Reihe dann auch nicht gleich zu Beginn zu sehr. Frontsau Marius forderte die zu so früher Stunde noch nicht wirklich betrunkenen Zuschauer quasi im Fünf-Minuten-Takt zum Alkoholgenuss auf. Ein Appell, der bei den meisten sicher nicht nötig gewesen wäre. Doch auch auf niedrigem Promillelevel ließ sich das Baden in Blut mit L’ESTARD gut an, auch wenn mir die Tempoattacken im stampfenden Death Metal ein bisschen zu spärlich gesät waren. Sebastian "sk" König / Metalnews.de 21.07. 2006 Zabbaduschder Open Air Mit Deathgrind von L´ESTARD ging es weiter. Trotz früher Stunde konnte die Band, auch dank der sehr ordentlichen Leistung ihres Fronters Marius, die Meute begeistern. Vor der Bühne wurde es erst drei Bands später wieder so voll, was für die süddeutschen Newcomer spricht, die mit ihrem ersten Album "Baptized In Blood" aufwarteten. René / BurnYourEars.de Mit L’ESTARD folgte der „zweite Rausschmeißer“ des Tages – zumindest bezeichnete sich die Band selbst so. Allerdings ohne Grund, denn sie heizten den stetig mehr werdenden Zuschauern mal so richtig ein. Vor allem die groovigen Parts und die geilen Vocals der Deathgrinder vermochten zu überzeugen. Die Band brachte die nötige Tightness mit um Songs wie „Warmageddon“ zum Besten geben zu können. Auch die anderen Songs ihrer Debutscheibe „Baptized In Blood“ knallten gut und diesmal hielt auch die PA. Wer von L’ESTARD mehr sehen will, kann sich schon auf das „Metal-BW Festival“ freuen, welches die Süddeutschen ebenfalls beehren werden. Den Leuten vor der Bühne hat’s gefallen. Chris / Metal-Inside.de 04.03. 2006 - JuZe (Denzlingen) Last but not least wurde grooviger im mid-tempo gespielter Death Metal von L´ESTARD zum Besten gegeben. Der Opener "The Demon awakes" wurde mit infernalischem Gekreische seitens des Sänger Marius eröffnet und sorgte gleichmal für Banglaune in der Menge. Treibende Riffs wurden durch die folgenden tief gegrunzten Vocals akzentuiert. Marius imposantes Gepose ließ gehörtes mit gesehenem verschmelzen. Nach dem Titelstück "Baptized Blood" von ihrem aktuellen gleichnamigem Album wurde mit dem neuen nicht weniger groovenden und melodisch eingängigen Song "Confessions of a Bullet" aufgetrumpft. Als kleiner Makel jedoch wäre anzuführen, dass die Soundeinstellungen, die durch den Fleshcrawl-Gittarrist getätigt wurden, sich nicht gerade als die optimalsten erwiesen, da unter anderem das Schlagzeug viel zu leise war. Die Stimmung war aber trotzdem nicht getrübt und es wurde mächtig mitgebanged. Natürlich ließen L`ESTARD noch eine Zugabe vom Stapel, welche interessanterweise durch den Wechsel an den Instrumenten realisiert wurde. Den Gesangspart hatte der eigentliche Bassist Kai inne, an der Gitarre vergnügte sich der Drummer, Marius am Bass und an den Trommeln Markus. Was für eine Showeinlage! Bianca / Regiomusik.de
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